SAMMLERHIGHLIGHT!
SEHR SELTENES MILITÄRFERNGLAS
EXPORTMODELL FÜR RUMÄNIEN
IM WK II
HENSOLDT WETZLAR
B.C. Nr 6
8x30, 8,5°

MIT STRICHPLATTE!

mit original Lederköcher mit Riemen!

Viele Optiksammler haben sich in der Vergangenheit mit den rumänischen B.C. Ferngläsern vom WK II auseinander gesetzt. Vor dem WK II wurden diese von
der 1936 gegründeten, rumänischen Optikfirma Ior Bucaresti hergestellt.

B.C. ist eine rumänische Abkürzung "Binoculu de camp" und heißt über-
setzt "Feldfernglas". Nach B.C. sind die Ferngläser mit Nummern ver-
sehen.
Es gibt die B.C.- Gläser von Nr.1 bis Nr.7.

Am bekanntesten sind die B.C. Nr.7 von der Firma Zeiss Jena. Das B.C. Nr.5
ist ein 7x50 mit Gasmaskenokularen und wurde 1940 von Zeiss gebaut.
Die ersten, bereits vor dem WK II gebauten, waren die B.C. Nr.4 von IOR
Bukaresti. Vom B.C. Nr.1 ist bisher nur ein Belegstück bekannt. Es wurde
von der französischen Firma SOM hergestellt. Vom B.C. Nr.2 und Nr.3
sind bis dato keine Belegstücke bekannt.

Dieses sehr seltene Belegstück ist das B.C. Nr.6 und wurde von Hensoldt
Wetzlar hergestellt. Es ist auch ein 8x30 Weitwinkelglas mit 8,5° Sehfeld.
In Leichtbauweise hergestellt, wiegt es nur 410 g. Nicht bekannt ist, wie
viele B.C. Nr.6 insgesamt hergestellt wurden. Es sind sehr wenige Exem-
plare davon bekannt!

Der rechte Deckel trägt das Firmenlogo von Hensoldt Wetzlar, die Ver-
größerungsangabe 8x30 und die Sehfeldangabe von 8,5°. Das entspricht
einem Sehfeld von 150m/1000m. Die Seriennummer ist 516929. Die
Herstellung ist vermutlich am Beginn vom WK II.

Am linken Deckel steht B.C. Nr. 6. "B.C." bedeuted "Binoculu de camp" und
heißt übersetzt "Feldfernglas".
Unterhalb steht eine vierstellige Evidenz-
nummer.

Die rechte Durchsicht mit Strichplatte.

Die linke Durchsicht.

Die Strichplatte im Detail.

Breite = 16 cm, Höhe = 11,5 cm, Gewicht = 410 g.

Der original Lederköcher.