SAMMLERHIGHLIGHT!
SEHR FRÜHES LEITZ FERNGLAS MIT
GEBOGENEN DECKELN
E.LEITZ WETZLAR
D.R.P. 8x

mit original Köcher und Riemen!

Ernst Leitz übernahm 1864 das von Carl Kellner im Jahre 1849 gegründete
optische Institut in Wetzlar. Hergestellt wurden Mikroskope, Teleskope,
Kameras und ab 1907 zivile und militärische Ferngläser.

Im WK I und WK II war Leitz ein wichtiger Lieferant für das Militär.

Dieses seltene Belegstück stammt aus den Anfängen der Fernglasproduktion.
Sie begann 1907 mit der Seriennummer 101.

Es ist das dritte Fernglasmodell von Leitz, welches 1908 erstmals in einem
Leitz Katalog angeboten wurde. Dieses Belegstück ist in Ausführung mit
Einzelokularfokussierung.

Die Kenngröße ist 8x24. 8-fache Vergrößerung mit 24 mm Objektive.

D.R.P. ist die Abkürzung für Deutsches Reichspatent. In 1877 wurde das kaiser-
liche Patentamt in Berlin gegründet und erstmals wurde ein einheitliches
deutsches Patentgesetz erlassen.

Die Seriennummer ist 4140. Die Fernglasproduktion begann 1907 mit der
Seriennummer 101. Die Nummerierung erfolgte durchlaufend. Das Fern-
glas wurde ca. 1910/11 hergestellt.

Ein Erkennungsmerkmal sehr früher Leitz Modelle sind die leicht gebogenen
oberen Gehäusedeckeln. Möglicherweise ein Versuch zur Nachahmung der
Zeiss "Bent Shoulders" Modelle.

Die Okulare sind mit Kreuzrändelung.

Das Fernglas hat geschraubte Riemenösen.

Die Klemmschraube zum Fixieren der eingestellten Augenweite.

Die Gehäusedeckeln oben und unten sind aus zwei Teilen und bilden zugleich
die Brücke des Fernglases.

Die Durchsicht durch das Fernglas.

Breite = 14 cm, Höhe = 12 cm, Gewicht = 510 g.

Der original Lederköcher.

 

 

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