SEHR SELTENES PRISMENFERNGLAS
IN RAHMENBAUWEISE
VOIGTLÄNDER BRAUNSCHWEIG
8x30
mit original Lederköcher mit Riemen!

Die Firma wurde bereits 1756
von Johann
Christoph
Voigtländer in Wien ge-
gründet.
1823 erzeugte er das sogenannte Theaterspektiv,
zwei Fernrohre miteinander verbunden,
fokussierbar per Mitteltrieb.
Dafür bekam er vom
österreichischen Kaiser (Franz I)
ein 5 Jahre dauerndes Patent verliehen.

Die Firmenzentrale wurde 1851 von Wien nach Braunschweig verlegt.
1898
wurde
die Fima in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Die
Schering AG
erwarb 1925 die Mehrheit der Aktien und
in den folgenden Jahren wurde
die Produktioskapazität erweitert.
1956 wurde die Voigtländer AG an die
Carl-Zeiss-Stiftung verkauft.
Wegen Absatzschwierigkeiten wurde 1971
das Voigtländer-Werk geschlossen.

Im WK I
erzeugte Voigtländer bevorzugt militärisch Optiken für die
kaiser-
liche Marine.
Auch im WK II war er ein wichtiger Lieferant für
die
deutsche
Armee.

Vor 1900 erzeugte Voigtländer Terrestrische Doppelfernrohre. Nach 1900
wurden die ersten Prismenfernrohre hergestellt. Dieses Belegstück ist das
erste Modell mit 30 mm Objektive!
Die geschraubte
Brücke und die niedere
Seriennummer
deuten auf eine frühe Herstellung um etwa 1905 hin.

Das zweite Logo von Voigtländer. Die Seriennummer ist 9906.
Das Fernglas wurde ca. um 1905/06 hergestellt.

Die Kenngröße ist 8x30. 8-fache Vergrößerung mit 30 mm Objektive.

Glatte 3/3 Augenmuscheln. Rechts befindet sich der Dioptrienausgleich.

Detailansicht der Mitteltriebfokussierung.

Die geschraubten Riemenösen.

Die Klemmschraube zum Fixieren vom Augenabstand.

Die Durchsicht durch das Fernglas.

Breite = 13 cm, Höhe = 19 cm, Gewicht = 860 g.

Der original Lederköcher.





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