
In Wien errichtete Zeiss im Jahr 1902 eine
Niederlassung,
im Jahr 1906 auch
einen
Erzeugungsbetrieb, der im
Ersten Weltkrieg
noch an Bedeutung ge-
wann.

In den Kriegsjahren 1916 und 1917 folgte der Neubau eines
viergeschossigen
Gebäudes in Wien-Breitensee. Eine genaue Datierung über
das Ende der
Produktion
ist nicht bekannt, jedoch ist die Fabrik im
T 326 vom
Oktober 1925 noch angeführt.

Das Fernglas wurde nach dem Krieg "entmilitarisiert".

Die militärische ÜK-Abnahme wurde entfernt und die
Strichplatte ausgebaut.

Es hat die Kenngröße 6x30.
6-fache Vergrößerung mit 30 mm Objektive.
Die Seriennummer ist 486616. Das Fernglas wurde
1915
hergestellt.

Es hat noch die frühe Kreuzrändelung an den Okularen.
Ein Merkmal für spätere Zeiss Wien Gläser. In Jena wurde
bereits 1912/13 die Rautenrändelung
eingeführt.

Die Durchsicht durch das Fernglas.

Die militärische Klemmschraube.

Breite = 16 cm, Höhe = 11,5 cm, Gewicht = 630 g.



